Jugendpreise der EDUARD-RHEIN-STIFTUNG 2009


Der Gewinner des

EDUARD-RHEIN-JUGENDPREISES 2009

für Rundfunk-, Fernseh- und Informationstechnik

im Rahmen des Bundeswettbewerbs

JUGEND FORSCHT


Maximilian Reif (1.500 EURO), Bayern

Schnüffelhund für verlorene Handys
X-Finder – der elektronische Schutzengel

Wer heute sein Handy verliert, ist darauf angewiesen, dass irgendein freundlicher Mensch das Gerät findet und zurückgibt. Doch künftig könnte die Technik von Maximilian Reif helfen, ein verloren gegangenes Mobiltelefon wieder aufzuspüren. Der Achtklässler hat nämlich eine clevere Handy- Software namens X-Finder entwickelt:

Man schickt einfach eine SMS an das verschwundene Handy, das über die Satellitennavigation GPS verfügen muss und auf das der X-Finder aufgespielt ist. Das verschwundene Handy antwortet ebenfalls per SMS und verrät seine Koordinaten, wodurch es sich dann problemlos orten lässt.

Die gleiche Technik, so hofft der Jungforscher, könnte auch verirrte Senioren oder Kinder aufspüren helfen – und zwar ohne zusätzliche Telefonkosten.
 
 
 



 
 

Der Gewinner des

KONRAD-ZUSE-JUGENDPREISES 2009

für Informatik

im Rahmen des Bundeswettbewerbs

JUGEND FORSCHT

Alexander Schade (1.500 EURO), Bayern

Von Würgeln und Kufeln
Eine funktionale Beschreibungssprache für polygonale Modelle

Die Quadratur des Kreises? Bekanntermaßen ein Ding der Unmöglichkeit. Alexander Schade aber gelingt sie – oder zumindest etwas Ähnliches:

Er hat eine Computersprache entwickelt, mit deren Hilfe sich ein Würfel mit einer Kugel verschmelzen lässt. Das Resultat ließe sich je nach Geschmack als Würgel oder Kufel bezeichnen. Doch das Programm kann noch viel mehr:

Es vermag in Echtzeit die komplexesten und ungewöhnlichsten geometrischen Körper auf den Bildschirm zu zaubern.
 
 

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